Vorträge und Schulungen

Wir bieten Ihnen eine Vielzahl von kostenpflichtigen Schulungsmaßnahmen und Inhouse-Seminaren an, die auch gerne auf Ihre speziellen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben den unten genannten Schulungen konzipieren wir gerne neue Schulungen mit Ihren Themen nach Ihren Bedürfnissen; bitte sprechen Sie uns an!

 

Inhouse-Schulung Städtebauliche Verträge

Die städtebaulichen Problemlagen und Zielsetzungen sind komplex, die Kassen der Kommunen klamm. Unter dieser Ausgangslage stellt der normale Bebauungsplan mit seiner Angebotsplanung oft kein taugliches Instrument mehr dar. Städtebauliche Verträge mit ihren vielgestaltigen Möglichkeiten bieten hier eine Lösung. Die Kooperation mit einem Investor birgt dabei große Chancen, aber auch Risiken. Die Chancen zu nutzen und zugleich die Risiken zu minimieren, ist der Ansatz unseres Tages-Seminars, das sich an Mitarbeiter und Entscheidungsträger der Städte und Gemeinde richtet. Unter Berücksichtigung aktueller Gesetzgebung und Rechtsprechung vermitteln wir anschaulich die rechtlichen Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten städtebaulicher Verträge, vor allem aber auch die Grenzen des rechtlich Zulässigen. Eingegangen wird dabei auch auf die Bezüge zum Vergaberecht, Gewährleistungsrecht, Erschließungsbeitragsrecht etc. Für die Praxis besonders wichtige Vertragstypen werden im Detail besprochen.

Unsere Schulung erfolgt durch zwei versierte Fachanwälte für Verwaltungsrecht. Eine anschauliche mediale Unterstützung des Vortrags, viele interaktive Elemente und viele Beispielsfälle aus der Rechtsprechung, die zur Diskussion gestellt werden, lockern den Vortrag auf und erhöhen den Lerneffekt. Alle Teilnehmer erhalten ein umfangreiches Skript zum Vortrag.

Die mögliche Gruppengröße liegt bei 20-30 Teilnehmern. Sprechen Sie uns an, gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot und sind dabei behilflich, weitere Teilnehmer aus anderen Kommunen zu finden.

Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Joachim Krumb

 

Inhouse-Schulung Kommunale Korruptionsprävention

(Fortbildungsmaßnahme nach Ziff. I.3. des Erlasses des Hess. Innenministeriums "Korruptionsvermeidung in hessischen Kommunalverwaltungen"; StAnz 3/2009, S. 132)

Zu Beginn steht die Sensibilisierung der Seminarteilnehmer für die Korruptionsproblematik - insbesondere im öffentlichen Dienst. Die Definition des Korruptionsbegriffs wird ebenso erläutert wie Ursachen, Entwicklung und Auswirkungen von Korruption in Deutschland. Sodann werden Einzelthemen zusammen mit den Teilnehmern erarbeitet, nämlich die strafrechtliche Seite der Korruption (Straftatbestände der Vorteilsannahme und -gewährung sowie der Bestechung und Bestechlichkeit), die dienstrechtliche Seite (Verstoß gegen Dienstpflichten, beamten- und arbeitsrechtliche Konsequenzen) sowie die sonstigen Konsequenzen korruptiven verhaltens (Schadensersatz und Verfall, Schicksal von Verträgen und Verwaltungsakten, die unter korrutiven Umständen zustande gekommen sind). Nachfolgend werden bewährte Maßnahmen vorgestellt, um Korruption im öffentlichen Sektor einzudämmen bzw. zu unterbinden. Einzelne vorbeugende Maßnahmen werden besprochen. Den Teilnehmern wird vermittelt, welche Warnsignale auf eine korrumpierende Situation hinweisen könnten und wie mit Verdachtsfällen sinnvoller Weise umzugehen ist.

Der Teilnehmerkreis ist nicht zwingend auf die Mitarbeiter einer einzelnen Kommune beschränkt, d. h. es kann sich ggf. anbieten, das Seminar gemeinsam für Beschäftigte mehrerer Kommunen durchzuführen und die Kosten dann entsprechend aufzuteilen.

Stimmen zum Seminar:

"Es handelte sich um eine sehr interessante und informative Veranstaltung, die doch so manches Aha-Erlebnis parat hatte. Grundsätzlich sind jedem die Definitionen und Zusammenhänge, was ist Korruption und wie entsteht sie, bekannt. Sie aber drastisch und schonungslos anhand von praktischen Fallbeispielen vor Augen zu haben und zu erkennen, wie schleichend und subtil solche Prozesse meist ablaufen, wird einem schnell klar, wie potentiell gefährdet ein jeder sein kann." (Teilnehmer der Schulung in Gernsheim)

Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Alfred Stapelfeldt

 

Inhouse-Schulung VOB/B für öffentliche Auftraggeber 

Dieses Inhouse-Seminar beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Umgang mit Baumängeln vor und nach der Abnahme;
  • Probleme bei der Abnahme selbst;
  • Voraussetzungen und Durchführung der Selbstvornahme;
  • Umgang mit Behinderungsanzeigen
  • Umgang mit Nachtragsangeboten;
  • Verteilung der Pflichten zwischen Auftraggeber und Bauleitung;
  • Insolvenz des Auftragnehmers;
  • Streitbeilegungsverfahren nach § 18 Nr. 3 VOB/B

Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Jochen Zweschper